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Die Lieder von Maurice Ravel

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Cornelia Petersen

In dieser Arbeit wird das Liedschaffen Maurice Ravels (1875-1937) am Beispiel einzelner Lieder detailliert dargestellt und zum Teil erstmals ausführlich gewürdigt. Aus der Untersuchung ergibt sich eine starke Affinität Ravels gegenüber der Literatur und Lyrik des Fin de siècle, die sich in der Wahl seiner Liedtexte sowie in seinen literarischen Vorlieben offenbart, aber auch auf seine ästhetische Haltung weist. Die vielschichtigen Vertonungen zeigen Ravels Faszination am Spiel mit unterschiedlichen Stilen und sein Bestreben, durch Stilüberblendungen sowie Verfahren der Ironisierung und musikalischen Allusion ein Moment der Verfremdung hervorzurufen.
Aus dem Inhalt: Literatur und Lyrik im Schaffen Maurice Ravels - Historismus und Stilisierung in Vertonungen von Dichtungen des 16. Jahrhunderts - Exotismus und Archaik in Volksliedbearbeitungen und Vertonungen exotisierender Lyrik - Vertonung symbolistischer Dichtung - Notenbibliothek Ravels.