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Nachrichtenagenturen im Nationalsozialismus

Propagandainstrumente und Mittel der Presselenkung

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André Uzulis

Nachrichtenagenturen wurden bisher in der Medienforschung des Dritten Reiches weitgehend vernachlässigt. Dabei waren gerade sie es, die zwischen 1933 und 1945 Presse und Funk mit propagandistischem Rohmaterial versorgten und somit maßgeblich zu deren Gleichschaltung beitrugen. Unter staatlicher Aufsicht erfüllten sie darüber hinaus weitere Aufgaben im Dienste der Nationalsozialisten: Als Verlautbarungsorgane der NS-Spitze, als Informationsbeschaffer für Partei und Staat, als Transmissionsriemen des Willens der Parteiführung in die Redaktionen hinein. Geschildert wird die Entstehung und Arbeitsweise der Nachrichtenagenturen im Dritten Reich, ihre Stellung im nationalsozialistischen Presseführungsapparat und ihre Lenkung durch die Bürokratie des Hitler-Staates.
Aus dem Inhalt: Nachrichtenagenturen zwischen Demokratie und Diktatur - Grundlagen nationalsozialistischer Nachrichtenpolitik - Anbieter auf dem Informationsmarkt 1934 bis 1945 - Arbeitsweise von Presseagenturen im Dritten Reich - Ihre Stellung im Staat.