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Der Religionsphilosoph Johannes Hessen (1889-1971)

Ein Gelehrtenleben zwischen Modernismus und Linkskatholizismus

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Christoph Weber

Johannes Hessen lehrte von 1920 bis 1965 an der Universität Köln. Als katholischer Religionsphilosoph geriet er mit der Kölner Kirchenleitung in Konflikt, als Pazifist und «Linkskatholik» wurde er vom Naziregime verfolgt. Schließlich wurde er in der Adenauerzeit als Gegner des NATO-Beitritts und der atomaren Aufrüstung abermals an den Rand gedrängt. Sein Lebensweg war dornig, aber in seinen wesentlichen geistigen Leistungen, nämlich modernen Ansätzen zu einer Neubegründung der Religionsphilosophie und einer Kritik der Neuscholastik, hat er sich am Ende weitgehend durchgesetzt.
Aus dem Inhalt: Der Religionsphilosoph Johannes Hessen verband während seiner langen Lehrtätigkeit in Köln (1920-1965) moderne Versuche einer Neubegründung seines Faches mit einem lebhaften Engagement für den Pazifismus und «Linkskatholizismus».