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Der «Leib» in Nietzsches Zarathustra

Zur Überwindung des Nihilismus in seiner Radikalisierung

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Stefan Thumfart

Die Begegnung von Buddhismus und Christentum fordert ein verwandeltes Selbstverständnis philosophischen Denkens. Der japanische Philosoph Keiji Nishitani sieht in der existenziellen Radikalisierung der Frage «Was ist Religion?» bis zum buddhistischen Standpunkt der Leere die Möglichkeit der Überwindung des Nihilismus. Seine Geschichtsinterpretation öffnet in dieser Arbeit den Zugang zu Nietzsches Leib-Denken in seinem Zarathustra. In diesem Rahmen versucht der Verfasser, mit einer Methodenvielfalt und in Auseinandersetzung mit wichtigen abendländischen Denkern die Fraglichkeit jener Frage an ihre Grenze zu treiben.
Aus dem Inhalt: Das Existenzverständnis Nishitanis, Heideggers und Rombachs - Versuche des Andenkens an den Leib als das Andere des Denkens - Das Problem der Überwindung des Nihilismus und der Wiederkunftsgedanke - Das existenzdialektische Ethos des Leibes im Zarathustra.