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Formen referierter Rede

Eine Beschreibung kognitiver, grammatischer, pragmatischer und äußerungslinguistischer Aspekte

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Andreas Gather

Referierte Reden stellen eine durch vielfältige Merkmale charakterisierte Klasse komplexer sprachlicher Äußerungen dar. In dieser Untersuchung werden verschiedene Formen der funktionalen Kategorie referierte Rede - vor allem die direkte Rede, die indirekte Rede, die sogenannte «erlebte» Rede und die freie direkte Rede, aber auch diverse Übergangsformen - unter kognitiv-semantischen, syntaktischen, zeichentheoretischen, textlinguistischen, sprechakttheoretischen und äußerungslinguistischen Aspekten detailliert beschrieben. Dabei werden sowohl die Unterschiede zwischen den einzelnen Formen als auch jene Gemeinsamkeiten, die den Äußerungstypus referierte Rede konstituieren, aufgezeigt. Die analysierten Beispiele stammen vor allem aus romanischen Sprachen, dem Englischen und dem Deutschen.
Aus dem Inhalt: Kognitive Semantik - Äußerungslinguistische Grundlagen referierter Rede - Kognitive Fundamente - Redeeinleitende Verben - Grammatik referierter Rede - Sprachliche Form und kontextuelle Funktion - Referierte Rede und Metasprache - Sprechakttheoretische Aspekte - Polyphonie und Äußerungsinstanzen - Probleme der Referenz in der referierten Rede - Aspekte einer dependenzgrammatischen Beschreibung.