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Die politische Religion des Nationalsozialisten Dietrich Klagges

Ein Beitrag zur Phänomenologie der NS-Ideologie

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Holger Germann

Dietrich Klagges (1891-1971), von Beruf Volksschullehrer, war seit 1925 Mitglied der NSDAP und wurde 1931 Minister für «Inneres und Volksbildung» des Landes Braunschweig. Von 1933-1945 bekleidete er dort das Amt des Ministerpräsidenten. Weltweit in die Schlagzeilen geriet Klagges, als er 1932 den staatenlosen Hitler zum Regierungsrat ernannte. Auf diesem Wege erhielt Hitler die deutsche Staatsbürgerschaft und konnte so für das Amt des Reichspräsidenten kandidieren. Im Mittelpunkt dieser Studie steht Klagges' Frühwerk «Das Urevangelium Jesu» und der darin beschriebene Zusammenhang von Volk, Nation, Rasse und Führer einerseits und Religion andererseits.
Aus dem Inhalt: Religiöse Elemente in der NS-Ideologie - Das Verhältnis zwischen den Kirchen und dem NS-Staat - Dietrich Klagges als Exeget des Neuen Testaments.