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Staatstheorie und Autopoiesis

Über die Auflösung der modernen Staatsidee im nachmodernen Denken durch die Theorie autopoietischer Systeme und der Entwurf eines nachmodernen Staatskonzepts

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Matthias Beyerle

Unter dem Banner der «Autopoiesis» haben sich Soziologen und Juristen zum Angriff auf den «Staat» versammelt. Gegen den klassischen Staatsbegriff führen sie die Idee einer Gesellschaft ins Feld, die ohne Zentrum und ohne Spitze sich selbst organisiert. Sie berufen sich auf die Theorie selbsterzeugender, «autopoietischer» sozialer Systeme, die Maturana und Luhmann entwickelt und damit die gegenwärtig größte Herausforderung für die Staatstheorie begründet haben. Diese Herausforderung nimmt der Autor an. Die Analyse und Kritik der Theorie autopoietischer Systeme zeigen, daß diese Theorie den Kampf um den «Staat» nicht für sich entscheiden kann. Eine nachmoderne Staatstheorie verlangt, den Begriff des Staates in einer neuen, nachmodernen Staatskonzeption fortzuschreiben.
Aus dem Inhalt: Das nachmoderne Denken und die Krisis der Staatstheorie - Die Auflösung der modernen Staatsidee in der Theorie autopoietischer sozialer Systeme - Die Entthronung des Staates und die Entmaterialisierung der Staatstheorie - Die politischen Optionen der Autopoiesis-Lehre - Der postmoderne Staat.