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Engelwurz und Teufelsdreck

Zur Lexikographie der Heilpflanzen in Wörterbüchern des 16.-18. Jahrhunderts

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Petra Lehrnbecher

Heilpflanzen haben einen ebenso festen Platz in der Medizin wie im Volksglauben, in der Mythologie wie in Sprichwörtern. Deshalb erlauben Beschreibungen von Heilpflanzen in Wörterbüchern besondere Rückschlüsse auf die Zielsetzung des jeweiligen Werkes. Die Anfänge der deutschen Lexikographie (16.-18. Jahrhundert) zeigen eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze zur Darstellung des Wortschatzes. In den Formen der Wissensvermittlung erweisen sich Wörterbücher als Zeugen ihrer Zeit, offenbaren ihre Intentionalität und die angestrebten Rezipienten und geben Auskunft über Kompetenz und Eigenständigkeit ihrer Verfasser.
Aus dem Inhalt: Auswertung und Charakterisierung von über 300 Wörterbüchern aus fünf Jahrhunderten - Vergleich mit zeitgenössischem Quellenmaterial verschiedenster Herkunft: Pharmakologie, Medizin, Botanik, Volksglaube - Monographien einzelner Heilpflanzen.