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Untersuchungen zur Poetik Günter de Bruyns

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Anja Nauck-Kreutzer

De Bruyn hat in der DDR eine unabhängige Position zu literarischen, kulturellen und politischen Fragen vertreten. In der Bundesrepublik setzt er dieses Engagement fort, da er von der Verantwortung des Schriftstellers und der aufklärerischen Funktion der Literatur überzeugt ist. Er nutzt das erzähltechnische Repertoire des modernen Erzählens nur bedingt, da er die ästhetische Gestaltung der aufklärerischen Intention unterordnet und Wert auf Verständlichkeit legt. De Bruyns Auseinandersetzung mit anderen Schriftstellern und literarischen Strömungen bildet den Schwerpunkt dieser Untersuchung. Anhand des Vergleiches mit Jean Paul, Th. Fontane, Th. Mann, H. Böll, U. Johnson, M. Walser und Ch. Wolf wird sein Poesie-Verständnis dargestellt.
Aus dem Inhalt: Funktion und Wirkung der Literatur: De Bruyns Utopie-Verständnis - Zeitgenossenschaft: Heimatideal und Engagement - Realismus-Verständnis: Verhältnis zur literarischen Tradition und Moderne - Umsetzung der literaturtheoretischen Positionen in Neue Herrlichkeit.