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Sinti und Roma in Deutschland

Versuch einer Bilanz

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Joachim S. Hohmann

Seit 1989 hat sich die Situation von Sinti und Roma im vereinigten Deutschland sowie in Europa erkennbar verändert. Als «Zigeuner» werden sie - ob deutsche Staatsbürger oder ausländische bzw. staatenlose Zuwanderer - in der Bundesrepublik wieder zunehmend diskriminiert. Presse und Fernsehberichterstattung zeigen dies ebenso wie Angriffe rechtsextremer Gewalttäter auf Sinti und Roma. Ihre Existenz wird daher zum «Prüfstein» für Rassismus und Toleranz. Im vorliegenden Buch wird die aktuelle, häufig von Fremdenfeindlichkeit bestimmte Situation der ethnischen Minderheit beschrieben und analysiert. Fünfzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, in dem Hunderttausende Sinti und Roma ermordet wurden, stellt sich die Frage, ob Deutschland endlich bereit ist, das weltweite Volk der «Zigeuner» anzuerkennen und ihre Angehörigen vor Diskriminierung und Not zu schützen.
Aus dem Inhalt: Roma in der modernen Gesellschaft - Heimatlose Roma - Weltweite Nation und nationale Minderheit - Fremdheit in der Medienöffentlichkeit - «Zigeuner»: was Schüler über sie denken.