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Rationale Erwartungen und die Theorie der Stabilisierungspolitik

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Hansjörg Klausinger

Die sog. Monetarismus-Keynesianismus-Kontroverse über Notwendigkeit und Möglichkeit aktiver Stabilisierungspolitik steht gegenwärtig im Mittelpunkt der makroökonomischen Theorie. Die Theorie der rationalen Erwartungen stellt hier eine Weiterentwicklung einer strikt monetaristischen Position dar. Eine Darstellung und Kritik der Ergebnisse dieser neuen Variante einer «klassischen Makroökonomik» bildet den Gegenstand dieser Arbeit. Neben der Berücksichtigung von Einwänden gegen die ursprüngliche These von der Unmöglichkeit aktiver Stabilisierungspolitik wird auch besonders der von dieser Theorie betonte strategische Aspekt wirtschaftspolitischer Aktionen eingehend behandelt.
Aus dem Inhalt: Begriffsklärung und lehrgeschichtlicher Ueberblick - Elemente des grundlegenden Makro-Modells - Das monetaristische Modell mit rationalen Erwartungen - Das Kontraktmodell - Eindeutigkeit und Stabilität - Strategische Aspekte - Folgen für die stabilisierungspolitische Diskussion.