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Die Regionalisierung der Schulreform

Der Tendenzwandel in der Schuldiskussion nach dem Scheitern der gesamtstaatlichen Bildungsreform

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Dieter Bradtke

Nach dem Scheitern der gesamtstaatlichen Bildungsreform der 60er und 70er Jahre verlagert die derzeitige Reformdiskussion die Aktivitätszentren von «oben» nach «unten», vom Staat an die Einzelschule. Dabei drohen neue Einseitigkeiten. Eine Einzelfallstudie untersucht den Zusammenhang von Bundes-, Landes- und Regionalform am Beispiel des nordhessischen Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Sie zeigt, was von der Reform «vor Ort» ankam und welchen Einfluß die betroffenen Menschen auf Verlauf und Ergebnis nehmen konnten. Überlegungen zur Theorie der Schule und der Schulreform belegen, daß regionale Aspekte bislang übersehen wurden. «Region» scheint der geeignete Bezugspunkt zu sein, zwischen den sxstemischen und den lebensweltlichen Funktionen der Schule zu vermitteln und einer «deliberativen» Reform den Weg zu bahnen.
Aus dem Inhalt: Kehrtwende: Die Diskussion um die Zukunft der Schule und der Gesellschaft - Vom großen Plan zur regionalen Wirklichkeit: Erfolg und Scheitern der Reform in der Region Hersfeld-Rotenburg - Regionale Aspekte einer Theorie der Schule und der Schulreform.