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Mitwirkung der Arbeitnehmer nach der EU-Richtlinie über die Einsetzung eines Europäischen Betriebsrats

Eine Untersuchung der Richtlinie 94/45 und der vorangegangenen Richtlinienvorschläge unter Berücksichtigung der Praxis multinationaler Unternehmen

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Johannes Zügel

Das Buch untersucht die im EG-Recht seit 1970 vorgeschlagenen und verabschiedeten Regelungen mit Bezug zur Arbeitnehmermitwirkung. Im Mittelpunkt steht dabei die vom Rat der Elf im September 1994 angenommene Richtlinie 94/45 zur Einsetzung eines Europäischen Betriebsrats sowie die vorangegangenen Richtlinienvorschläge. Die einzelnen Vorschriften und die Begründungen der EG-Kommission werden unter europäischen und nationalen Gesichtspunkten auf ihre wirtschaftliche und rechtliche Notwendigkeit sowie Zulässigkeit hin analysiert. Insbesondere die Verabschiedung in Form einer Richtlinie wird kritisch beleuchtet. Die Einbeziehung der Praxis multinationaler Unternehmen mit freiwillig eingerichteten 'Euro-Betriebsräten' vervollständigt die Darstellung.
Aus dem Inhalt: 'Soziales Europa' - EBR-Richtlinie erfaßt gemeinschaftsweit operierende Unternehmen und Unternehmensgruppen mit EU-weit mindestens 1.000 Arbeitnehmern und jeweils 150 Arbeitnehmern in mindestens zwei Mitgliedstaaten - Verhandlungen der Sozialpartner über einen EBR oder alternative Informations- und Konsultationsverfahren - Subsidiäre Vorschriften zur Einsetzung eines EBR auf zentraler Ebene - Bestandsschutz für bestehende 'Euro-Betriebsräte'.