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Zur Verknüpfung psychologischer Handlungs- und Kognitionstheorien

Die strukturalistische Konstruktion intertheoretischer Bänder am Beispiel von Rubikontheorie der Handlungsphasen und ACT*-Theorie

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Peter Gerjets

Sozial- und motivationspsychologische Handlungstheorien sind molare kognitive Ansätze, die zielgerichtetes Verhalten mit Hilfe kognitiver Konzepte auf einem relativ groben Auflösungsniveau beschreiben. Demgegenüber analysieren molekulare Kognitionstheorien Informationsverarbeitungssysteme auf der Ebene von Netzwerkknoten, Aktivationsflüssen und Produktionen. In der Arbeit wird untersucht, ob Beziehungen zwischen Begriffen und Gesetzen dieser beiden Theorieklassen präzise definierbar sind. Am Beispiel von Rubikontheorie der Handlungsphasen und ACT*-Theorie wird gezeigt, wie mit Hilfe strukturalistischer Theorienexpositionen theoretisch sinnvolle und empirisch fruchtbare Bänder zwischen Kognitions- und Handlungstheorien hergestellt werden können.
Aus dem Inhalt: Probleme bei der Verknüpfung von molaren Handlungstheorien und molekularen Kognitionstheorien - Kognitive Mechanismen und die Intentionalität von Handlungen - Die strukturalistische Konstruktion intertheoretischer Bänder - Die kognitive Interpretation der Rubikontheorie.