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Der Lippische Thronfolgestreit

Eine Studie zu verfassungsrechtlichen Problemen des Deutschen Kaiserreiches im Spiegel der zeitgenössischen Staatrechtswissenschaft

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Anna Bartels-Ishikawa

Der Lippische Thronfolgestreit hat eine über die Landesgeschichte hinausgehende Bedeutung. In ihm manifestierten sich einige der Kernfragen des Verfassungsrechts des Deutschen Kaiserreiches von 1871, weshalb zahlreiche namhafte Öffentlichrechtler (z.B. Laband, Jellinek) zu ihm in Gutachten und anderen Publikationen Stellung nahmen. Die Autorin arbeitet den Meinungsstand in der damaligen Staatsrechtswissenschaft auf und bietet ein differenziertes Bild des staatsrechtlichen Positivismus. Es gelingt ihr, die Kontinuität des dynastischen Elements in der deutschen Verfassungsentwicklung zu Beginn unseres Jahrhunderts nachzuweisen. Ferner zeigt sie die Verflechtung der Probleme des Lippischen Thronfolgestreites mit denen des deutschen Konstitutionalismus.
Aus dem Inhalt: Der Lippische Thronfolgestreit als Spiegelbild der Diskussion über verfassungsrechtliche Kernfragen des Deutschen Kaiserreiches - Konstitutionalismus - Rechtliches Wesen des Staates - Fürstenrecht - Bundesstaat/Staatenbund.