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«Norm» und «Limitation» oder- Wozu taugt der Strukturalismus noch?

Plädoyer für ein logisches System kategorischer Prinzipien

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Christian Gramstadt

Anlaß und Ausgangspunkt des quasi-logischen Modells kategorischer Prinzipien sind zwei Problemfelder strukturaler Forschung: einerseits eine Art Unabgegoltenheit des Teil/Ganzen-Verhältnisses, andererseits die unvollständige Qualifizierung des Elementaren sowie des Individuellen im Raum von Struktur und Kommunikation. Soziologen, Psychologen und Linguisten suchen - auch wenn sie interdisziplinär arbeiten - nach Stützen ihrer Raster, und sie nehmen derart dem elemantaren bzw. individuellen Anteil die Perspektive. Oder sie begeistern sich für maßstabslose Spontaneität. Dabei ist «das Subjekt» strukturell durchaus rekonstruktionsfähig. Die Soziologie bietet gar Kategorien an, deren Ordnung als Abfolge von Prinzipien die Position des kommunikativen Individuums bestimmen kann.
Aus dem Inhalt: Umberto Eco forderte, den Strukturalismus an seinem Ursprung zu redefinieren, um ihn als Methode zu retten. Die vorliegende Arbeit versucht, das Grundverhältnis von Ganzem/Teil zu rekonstruieren und so eine theoretische Brücke zwischen Luhmanns starrer Systemreferenz und Habermas offener Konsenspflicht zu schlagen.