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Der Einfluß zeitlicher Synchronizität von Graphemen und Phonemen auf den anfänglichen Schriftspracherwerb

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Werner Hofmann

Die Förderung des Schriftspracherwerbs durch computerunterstützte Lernprogramme ist im deutschsprachigen Bereich noch ein Novum. Wenn Fertigkeiten und kognitive Kodierungsprozesse durch den Computer besonders gut hervorgerufen oder vermittelt werden, wird der kindliche Schriftspracherwerb computerspezifisch gefördert. Aufbauend auf der Theorie des Lesens und Lesenlernens und der gängigen didaktischen Praxis werden konkrete Lernprogramme, die vom Autor mitentwickelt und wissenschaftlich betreut werden, vorgestellt sowie mittels dieser Programme gewonnene empirische Befunde berichtet: Offenbar ist eine zeitverzögerte Darbietung von Laut und Schriftzeichen beim anfänglichen Lesenlernen einer gleichzeitigen überlegen.
Aus dem Inhalt: Kognitionspsychologie des Lesens und des Lesenlernens - Didaktische Praxis des Schriftspracherwerbs - Computerunterstützter Schriftspracherwerb - Programme des Projekts TAO (Texte für Auge und Ohr) - Zeitverzögerte Darbietung ist günstig für den Erwerb der Graphem-Phonem-Korrespondenzen.