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Untersuchungen zur Betriebsgrößenoptimierung im Bergbau

Die Bedeutung des "Hotelling-Theorems</I> bei der Gestaltung des Förderratenprofils

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Bernhard Kling

Die intertemporale Abhängigkeit der Nutzungsmöglichkeiten erschöpfbarer Ressourcen erfordert die Einbeziehung zeitlicher Opportunitätskosten in die Optimierungsvorschrift. Nach den Ansätzen der ökonomischen Theorie der natürlichen Ressourcen ist die Gesamtnutzenmaximierung gekennzeichnet durch einen mit der Diskontrate über der Zeit steigenden Gewinnverlauf, der durch eine rückläufige Angebotsmenge zu realisieren ist. Die Übertragbarkeit der nach Hotelling benannten Gesetzmäßigkeiten auf einen als Mengenanpasser agierenden Bergbaubetrieb wird untersucht. Die mit einer Variabilisierung des Förderratenprofils verbundenen diskontierungsbedingten Kapitalwertzuwächse werden mit den Kapitalwertminderungen - hervorgerufen durch Kapazitätsremanenzen infolge mangelnder Anpassungsfähigkeit - theoretisch verglichen und modellhaft quantifiziert.
Aus dem Inhalt: Grundmodell der intertemporalen Allokation erschöpfbarer Ressourcen - Übertragung des Hotelling-Paradigmas auf die Betriebsebene von Bergwerken und Auswirkungen auf deren Kostenstruktur - Modellbildungen mit abnehmendem Abstraktiongrad.