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Kulturelle Dialoge- Arbeitsprozesse in Physik und Musik

Veranstaltung der Akademie der Künste, Berlin, am 9. und 10. Oktober 1993

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Buchhandlung in der

Seitdem die Ergebnisse der Chaosforschung weit über die Sphäre angestammter naturwissenschaftlicher Selbstverständigung hinaus aufgegriffen und diskutiert wurden, hat auch das Nachdenken über die Beziehung von Wissenschaft und Kunst neue Impulse erhalten. Gewöhnlich gelten die beiden Bereiche als eigenständig und voneinander isoliert: die Wissenschaft im Sinne von Ratio, Erkenntnis und Faktizität einerseits, während andererseits die Kunst für Gefühl, Phantasie, Illusion und Imagination steht. Demgegenüber richten die Autoren dieses Bandes ihr Interesse auf komplexe strukturelle Prozesse, die solche Gegenüberstellungen ausschließen und den Zusammenhang der materiellen und ideellen Welt hervorheben.
Aus dem Inhalt: Zelluläre Automaten als kompositorische Modelle - Die Zeit und die Rolle der spontanen Symmetriebrechung in der Physik - Rhythmische Wechselwirkungskräfte - Musikalische Indizien der Chaostheorie? - Quantenmusik - Zufall und Kreativität im Chaoszeitalter in der Musik.