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Die verfassungsgebende Gewalt des Volkes unter besonderer Berücksichtigung des deutschen und chilenischen Grundgesetzes

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Alejandro Alvarez

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der verfassungsgebenden Gewalt des Volkes aus der Sicht der allgemeinen Verfassungslehre. Sie stellt aber auch einen Beitrag zur Lösung der gegenwärtigen Verfassungsdiskussion in Chile und in der Bundesrepublik Deutschland dar. Der Verfasser geht der Frage nach, ob die Verfassungen in Deutschland und Chile dem Volkswillen entsprechen. Sowohl bei der Entstehung des Grundgesetzes in einem durch die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges besetzten Deutschland als auch bei der unter der autoritären Regierung Pinochet erlassenen Verfassung von 1980 handelt es sich um umstrittene Verfassunggebungen. Fraglich ist, ob in diesen Fällen eine spätere Legitimierung durch das Volk erfolgen konnte.
Aus dem Inhalt: Der Verfasser beschäftigt sich mit Begriff, Natur, Subjekt, Grenzen und Ausübung der verfassungsgebenden Gewalt des Volkes. Die verfassungsrechtlichen Aspekte der deutschen Wiedervereinigung und des chilenischen Verfassungsbruches von 1973, die Entstehung einer neuen Verfassung und die Verfassungsentwicklung bis Juli 1994 werden behandelt.