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Pierre-Octave Ferroud (1900-1936)

Ein Beitrag zur Geschichte der Musik in Frankreich

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Ruth Melkis-Bihler

Der Komponist, Kritiker und Organisator Ferroud, heute nahezu vergessen, war in den 20er und 30er Jahren weit über Frankreich hinaus bekannt. Mit der Kammermusik-Gesellschaft «Triton» bot er vielen Komponisten des 20. Jahrhunderts in Paris ein Forum. Ausgehend von Gesprächen mit Weggefährten Ferrouds und einem umfangreichen Nachlaß werden sein Leben, seine Werke und sein beeindruckendes Engagement dargestellt. Dabei werden die neuere französische Musikgeschichte und das Musikleben in Frankreich und Europa zwischen Erstem Weltkrieg und faschistischer Bedrohung lebendig. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit der Musikgeschichtsschreibung nach 1945, die dazu beitrug, daß Ferroud und viele andere als 'neoklassizistisch' oder 'gemäßigt modern' ins Abseits gerieten.
Aus dem Inhalt: Biographie - Werkbeschreibungen - Rezeption - Französische Musik- Paris als Musikstadt - Musikleben in Frankreich und Europa - Musik und Politik - Ästhetische Positionen - 'classicisme' und 'latinité' - 'Neoklassizismus'.