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Synthesis und Wechselspiele

Eine neue Sichtweise der Mediennutzung Jugendlicher und ihre Entfaltung in zwei Fallstudien

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Thomas Voß-Fertmann

Seit der Einführung des privatkommerziellen Rundfunks in Deutschland wird die Frage nach den Auswirkungen der Mediennutzung im Jugendalter mit neuer Dringlichkeit gestellt. Zur Entwicklung einer neuen Sichtweise der Medienennutzung Jugendlicher werden die zwei theoretischen Figuren Synthesis und Wechselspiele aufgenommen und kritisch-konstruktiv weitergeführt. Jugendsoziologisch und jugendpsychologisch begründet, werden sie auf ein Verständnis jugendlicher Mediennutzung als Risikokommunikation bezogen. Gefragt wird insbesondere, inwieweit die Mediennutzung an Prozessen der Identitätsbildung bei 14-16jährigen beteiligt ist. In zwei medienbiographischen Fallstudien wird die neue Sichtweise exemplarisch erprobt und vertieft.
Aus dem Inhalt: Mediennutzung und Medienwirkung im Jugendalter - Verunsicherte Medienpädagogik - Risikokommunikation mit und über Medien - Strategien medialer Risikokommunikation - Medienrisiken in lerntheoretischer Sicht - Medien als Spielzeug Jugendlicher - Bürgermedium Offener Kanal: Eine Medienrisikowerkstatt für Jugendliche - Mediennutzung Jugendlicher und Identitätsverwirrung - Ich-Bildung und Mediennutzung - Regression und Mediennutzung.