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Zur Rechtswahl im internationalen Wechselrecht

Vergleichende Darstellung der Kollisionsnormen Deutschlands, Englands und der UNCITRAL unter dem Aspekt der Parteiautonomie

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Torsten Straub

Im europäischen Binnenmarkt stehen sich das Genfer Wechselgesetz und der englische Bills of Exchange Act (BEA) gegenüber. Welches von ihnen anwendbar ist, regeln beide Systeme so kompliziert, daß ihre Kollisionsnormen die Sicherheit des internationalen Geschäftsverkehrs beeinträchtigen - und das bei dem klassischen Wertpapier par excellence! Neuerdings jedoch erkennt der BGH eine Rechtswahl durch die Beteiligten an, obwohl ihre Grundlagen bisher kaum geklärt sind. Die Arbeit erschließt das IPR für Wechsel - wie auch für Schecks - erstmals unter dem Gesichtspunkt der Parteiautonomie. Sie begründet diese Freiheit im deutschen Wechselrecht, erörtert ihre Chancen unter dem BEA und stellt ihre Zukunft nach der UNCITRAL-Konvention für internationale Wechsel dar.
Aus dem Inhalt: Das internationale Wechselrecht Deutschlands, Englands und der Vereinten Nationen (UNCITRAL) im Vergleich - Wertpapierspezifische Probleme der objektiven Anknüpfung von schuldrechtlicher Haftung und sachenrechtlichem Transfer - Möglichkeit und Reichweite der Parteiautonomie - Vorteile und Zustandekommen einer Rechtswahl durch die Beteiligten.