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Otto von Taube (1879-1973)

Visionismus zwischen Kunstautonomie und Engagement

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Regina Mosbach

Die Werkbiographie über Otto von Taube stellt Leben und Werk des weithin unbekannten Autors dar. Der baltische Deutsche, der um 1900 nach München kommt, bricht entschieden aus den Denk- und Lebensmustern seines Standes aus, indem er Schriftsteller wird. Der junge Autor bekennt sich zum Ästhetizismus seiner Generation. Der gereifte Autor erkennt die Notwendigkeit einer ethischen Lebensführung. Er wird zum «bewahrenden Dichter», der gegen die «wirtschaftsbesessene Zeit» opponiert, den Nationalsozialisten widersteht und sich zum Christentum bekennt. Bei der Einordnung der Texte in literarische Strömungen entsteht zugleich eine Monographie über die Kontinuität «Münchner Literatur» von der Prinzregentenzeit bis in die frühen 60er Jahre.
Aus dem Inhalt: Beschreibung der Literaturrevolution um 1900 und ihrer sozialgeschichtlichen Voraussetzungen - Im Zentrum der Werkbeschreibung steht die Darstellung des Frühwerks - Darstellung des Spätwerks und Taubes kulturpolitischen Wirkens.