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Bedingungen und Prozesse der Entstehung von Kapitalmärkten in Ungarn

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Gisela Baur

Kapitalmärkte sind das Herzstück jeder Wirtschaftsordnung, denn die Finanzierungen langfristiger Investitionen bilden die Basis für ein zukünftiges Wirtschaftswachstum. Gerade in den osteuropäischen Transformationsländern ist der rasche Aufbau funktionsfähiger Kapitalmärkte daher von zentraler Bedeutung. Mit Hilfe eines systemtheoretischen Ansatzes wird hier die unterschiedliche Rolle, Ausgestaltung und Funktionsweise des Systems langfristiger Finanzierungen in der Planwirtschaft, der sozialistischen Marktwirtschaft und der Marktwirtschaft dargelegt. Am Beispiel Ungarn wird aufgezeigt, welche Belastungen sich aus Vergangenheit und Gegenwart ergeben und welche Ziele die Neugestaltung der ungarischen Kapitalmärkte verfolgt. Anhand empirischer Daten wird der aktuelle Entwicklungsstand der ungarischen Kapitalmärkte, v.a. des Bankensystems und der Wertpapiermärkte, beleuchtet.
Aus dem Inhalt: Das System langfristiger Finanzierungen - Ein systemtheoretischer Ansatz - Langfristige Finanzierungen in Planwirtschaft, sozialistischer Marktwirtschaft und Marktwirtschaft - Die Entwicklung der Kapitalmärkte in Ungarn seit dem II. Weltkrieg - Die Ungarischen Kapitalmärkte nach 1989: Bankensystem und die Wertpapiermärkte.