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Frauenuntypische Bildungsbiographien: Diplom-Mathematikerinnen

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Kirstin Gisbert

Die Widersprüche zwischen der Entwicklung einer frauenuntypischen Fachentscheidung und der Entwicklung eines weiblichen Selbstverständnisses bilden den zentralen Gegenstand dieses Buches. Auf der Grundlage umfangreichen psychodiagnostischen Längsschnittmaterials aus der Zeit der gymnasialen Oberstufe und des Studiums sowie auf der Grundlage retrospektiver biographischer Interviews werden die Biographien dreier Diplom-Mathematikerinnen rekonstruiert und vergleichend gegenübergestellt. In den Lebensläufen findet sich eine Vielzahl überindividueller Gemeinsamkeiten, die den frauenuntypischen Bildungsweg gebahnt und ermöglicht haben. Es zeichnen sich aber auch vielfältige Konfliktfelder ab, die es den Frauen erschwert haben, zu einer überdauernden Identität als Mathematikerin zu finden.
Aus dem Inhalt: Es werden die Bildungsbiographien von drei Frauen vorgestellt, die den frauenuntypischen Werdegang einer Diplom-Mathematikerin eingeschlagen haben. Erlebnisse in den Herkunftsfamilien und in der Schule, die der Studienentscheidung vorangingen, und Erfahrungen der Frauen während des Studiums und ihrer Berufstätigkeit werden beleuchtet.