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Innovationsstrategien multinationaler Unternehmungen

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Christoph Braun

Die Bedeutung von multinationalen Unternehmungen wächst ständig. Auch bei der Entwicklung neuer Produkte spielen sie eine große Rolle. Im Hinblick auf den Ablauf von Produktinnovationen macht sich jedoch ein Wandel bemerkbar: In der Vergangenheit waren es fast immer die Zentraleinheiten in den Ursprungsländern, die neue Produkte marktreif machten und sie dann durch ihr international weit verzweigtes Vertriebsnetz absetzten. Heute forschen und entwickeln multinationale Unternehmen zunehmend im weltweiten Verbund, wobei die einzelnen Landeseinheiten stark unterschiedliche Rollen einnehmen. Obwohl diese Entwicklung bei Praktikern längst erkannt und akzeptiert ist, bietet die Betriebswirtschaftslehre bislang kein Modell zur Beschreibung und Analyse des Phänomens an. Hier leistet die Studie ihren Beitrag: Auf der Grundlage des situativen Ansatzes wird ein Deskriptions- und Analysemodell für die vorliegende Fragestellung entwickelt und anschließend mit Hilfe von neun Fallstudien aus drei Branchen relativiert.
Aus dem Inhalt: Grundlagen der Theorie zu multinationalen Unternehmungen - Grundlagen der Innovationstheorie - Modellentwicklung: Innovationsrollen und situative Variable - Neun Fallstudien aus drei Branchen: Empirische Validierung - Revision des Modells, Implikationen und Fazit.