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Weltchronistik im ausgehenden Mittelalter. Heinrich von Herford, Gobelinus Person, Dietrich Engelhus

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Anette Baumann

Anhand der drei Universalchroniken Heinrich von Herfords, Gobelinus Persons und Dietrich Engelhus untersucht die Autorin das Geschichts- und Meinungsbild dieser spätmittelalterlichen Autoren. Wir erfahren etwas über die Haltung der drei Historiker zu den Kaisern des Reiches nach Karl dem Großen und zur Kirche. Heinrich von Herford verneint eine Einmischung der Kirche in die Angelegenheiten des Reiches. Für Gobelinus Person und Dietrich Engelhus steht der Gedanke der Reform von Kirche und Reich im Mittelpunkt. Zusätzlich hat Gobelinus Person den letzten Teil der Chronik in eine Autobiographie umgewandelt. Dietrich Engelhus entwickelt in seiner Chronik Ansätze zu einer Tugendlehre. Außerdem werden formale Kriterien und die historischen Methoden der drei Autoren analysiert.
Aus dem Inhalt: Mentalität im Spätmittelalter gezeigt anhand dreier Universalchroniken - Meinungen zum Imperium Karls des Großen und dem Papsttum - Form, Inhalt und Funktion der drei Weltchroniken - Heinrich von Herford: eine dominikanische Chronik - Gobelinus Person: Weltchronik und Autobiographie - Dietrich Engelhus: Weltchronik und Lehrbuch.