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Städtische Lehrerinnenausbildung in Preußen

Eine Studie zu Entwicklung, Struktur und Funktionen am Beispiel der Lehrerinnen-Bildungsanstalt Hannover 1856-1926

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Karin Ehrich

Die Studie beschäftigt sich erstmals mit der städtischen Lehrerinnenausbildung, wie sie bis 1926 von kommunalen Trägern an öffentlichen höheren Mädchenschulen betrieben wurde. Am Beispiel der zeitweilig größten Einrichtung ihrer Art in Preußen, der Lehrerinnen-Bildungsanstalt Hannover, wird die Entwicklung dieses spezifisch weiblichen Bildungsgangs aufgezeigt. Durch professionstheoretische und berufsbiographische Fragestellungen kommt die Autorin zu einer Charakterisierung dieses Bildungsgangs als allgemeinbildend, multifunktional und überregional. Als Beitrag zur historischen Frauenforschung soll diese erste komplexere Regionalstudie zur norddeutschen Lehrerinnenausbildung zu einem umfassenderen und differenzierteren Verständnis von weiblicher Bildungsgeschichte führen.
Aus dem Inhalt: Institutionelle Entwicklung städtischer Lehrerinnenausbildung - Ziele, Inhalte und Methoden der Ausbildung - Lehrpersonal: die Mädchenschulpädagogen - Absolventinnen und ihr Verbleib - Professionstheoretische und berufsbiographische Methoden.