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Chancen und Grenzen kommunaler Elektrizitätspolitik

Die Entwicklung des Elektrizitätswerkes Aachen und der Rurtalsperren-Gesellschaft von 1890-1928

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Carmelita Lindemann

Die Fallstudie zur Entwicklung der kommunalen Elektrifizierung der Aachener Region 1890-1928 zeigt den Einfluß, den politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedingungen auf die elektrizitätspolitischen Entscheidungen nahmen. Das empirische Material wird anhand eines Ansatzes aufgearbeitet, der systemtheoretische und handlungstheoretische Aspekte miteinander verbindet. So kann gezeigt werden, wie die Stadt Aachen und sieben umliegende Kreisverbände die Elektrifizierung ihrer Region nach eigenen Interessengesichtspunkten durchführten. Unbewußt unterstützen sie damit die Durchsetzung von Großkraftwerken und Verbundwirtschaft. Die schon damals vorhandene Alternative der Kraft-Wärme-Kopplung konnte sich nicht durchsetzen.
Aus dem Inhalt: Verknüpfung des systemtheoretischen Ansatzes von Thomas P. Hughes und des handlungstheoretischen Ansatzes von Hans Dieter Hellige - Gründung des Elektrizitätswerkes Aachen - Gründung der Rurtalsperren-Gesellschaft - Reduktion der kommunalen Elektrizitätspolitik auf Tarifpolitik - Durchsetzung des Konzeptes der Großkraftwerke und der Verbundwirtschaft.