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Metakognition im Unterricht:

Optimierung des Problemlöseverhaltens durch selbstreflexive Prozesse

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Thomas Ehrhard

In den neueren psychologischen und pädagogischen Theorien menschlichen Lernens spielen metakognitive Aktivitäten eine zentrale Rolle. Der erste Schwerpunkt dieser Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, diese theoretischen Erkenntnisse auf den Unterricht anzuwenden. Der Autor leitet als Lehrender in mehreren Experimenten Schüler an, metakognitive Elemente in ihr Problemlöseverhalten zu integrieren. Aus der Analyse der Untersuchungen erfolgt die Konzeption einer Sequenz zur Vermittlung metakognitiver Problemlösung. Im zweiten Schwerpunkt geht es um Kriterien, die eine Abgrenzung der Begriffe Kognition und Metakognition ermöglichen sollen. Der Autor definiert drei Unterscheidungsmerkmale, deren Wirksamkeit durch Anwendung auf einzelne Schüleräußerungen getestet wird.
Aus dem Inhalt: Evozierung metakognitiven Verhaltens - Entwurf des Modells einer «Meta»-Strategie - Kriterien zur Unterscheidung von Kognition und Metakognition.