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Ästhetische Strukturen und dichtungstheoretische Konzepte bei Charles Tomlinson

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Stefanie Wewetzer

Das zentrale Thema des englischen Dichters und Malers Charles Tomlinson ist die Beschreibung des Perzeptionsvorgangs. Die Ambivalenz von vermeintlich eindeutig erkennbaren Strukturen und Phänomenen wird dargestellt und traditionell subjektive Wahrnehmungsmuster werden hierbei dekonstruiert. Die Studie untersucht die phänomenologische Lyrik Tomlinsons im Hinblick auf die Kontextualisierung seiner ästhetischen und dichtungstheoretischen Konzepte im Spannungsfeld von Moderne und Postmoderne. Anhand einer textimmanenten Analyse des figurativen Sprachgebrauchs wird Tomlinsons dichterische Gestaltung der Wirklichkeit herausgearbeitet. In der Konfrontation mit zeitgenössischen Dichterkollegen wird Tomlinsons Sonderstellung in der englischen Dichtungstradition deutlich. Sein außerordentlich starkes Bewußtsein internationaler literarischer Tradition tritt deutlich hervor.
Aus dem Inhalt: Figurativer Sprachgebrauch anhand einer textnahen Analyse - Romantikkritik Tomlinsons: Konzept der schöpferischen Imagination - Die Subjekt-Objekt-Beziehung im Hinblick auf erkenntnistheoretische und philosophische Aspekte.