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Soziologie des Dokumentarfilms

Gesellschaftsverständnis, Technikentwicklung und Filmkunst als konstitutive Dimensionen filmischer Wirklichkeit

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Ortrud Rubelt

Die Arbeit trägt der wachsenden Bedeutung audiovisueller, besonders nichtfiktionaler Filme Rechnung. Auf der Basis der Analyse einer eigenproduzierten filmischen Umsetzung von Ergebnissen der empirischen Sozialforschung, wird dem Verhältnis des Mediums zur Lebensumwelt resp. Wirklichkeit nachgegangen und ein interdisziplinärer Zugang zur Bedeutung von Gesellschaftsverständnis, Technikentwicklung und Filmkunst in der Metamorphose von Lebenswelt in Filmwelt eröffnet. Hierbei werden nicht nur filmkünstlerische Instrumente erörtert und in ihren historischen Kontext gesetzt, sondern es werden auch die neurophysiologische Basis und die Bedeutung der konkreten Gestalt der Filmapparate für die Definition des Dokumentarischen herausgearbeitet.
Aus dem Inhalt: Empirische Sozialforschung und Dokumentarfilm - Menschenbilder als filmische Gestaltungsbasis - Wirklichkeitsabbildung als Filmkonstruktion - Filmrezeption und gesellschaftliches Wirklichkeitsbewußtsein - Ethik des Dokumentarischen.