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Arbeitslosigkeit, Befindlichkeit und Bildungsbereitschaft von Aussiedlern

Eine empirische Studie

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Günter Kühn, Andrea Schafer and Liane Schenk

Die Aussiedler haben hohe Erwartungen an das Leben in Deutschland. Ihre Eingliederung wird jedoch erschwert durch die prekäre Situation auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, durch finanzielle Kürzungen im Bereich Aussiedlerarbeit und Weiterbildung sowie durch eine zunehmend fremdenfeindliche Stimmung. Die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von arbeitslosen Aussiedlern zeigen, daß Arbeitslosigkeit als Zerstörung eines Lebensentwurfs und unerwartete Krise erlebt wird. Die Arbeitslosensituation ist geprägt durch Probleme, mit denen Aussiedler als Migranten konfrontiert sind. Die Studie beschreibt den «Teufelskreis der Ausgrenzung», den Arbeitslosigkeit in Gang setzt, Bewältigungsstrategien der Aussiedler im Umgang mit Arbeitslosigkeit sowie ihre Dispositionen gegenüber Weiterbildung.
Aus dem Inhalt: Interdependenzen von Qualifikation, Arbeitslosigkeit und Qualifizierung bei Aussiedlern - Zentrale Momente der Migrationsgeschichte - Integrationsbedingungen und Lebensgefühl arbeitsloser Aussiedler - Bedingungen für eine berufliche Weiterbildung und Eingliederung - Bewältigung von Arbeitslosigkeit und Umgang mit Weiterbildung.