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Diskriminierungsbereitschaft Jugendlicher gegenüber Menschen mit HIV/AIDS

Determinanten und Möglichkeiten der Veränderung durch schulische AIDS-Prävention

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Edith Schütte

Mit dem HI-Virus infizierte oder an AIDS erkrankte Menschen erleben Ausgrenzung und Diskriminierung in vielen zentralen Lebensbereichen. Dies ist häufig mit gravierenden sozialen und ökonomischen Folgen verbunden. Aufgabe von AIDS-Prävention sollte es demnach unter anderem sein, ein gesellschaftliches Klima der Unterstützungsbereitschaft und Toleranz zu fördern. Ziel der Arbeit ist es, Ansatzpunkte für eine auf die Reduzierung von Diskriminierungsbereitschaft zielende Präventionsarbeit mit Jugendlichen zu entwickeln. Ein auf einem bewältigungstheoretischen Ansatz beruhendes Modell möglicher Determinanten der Diskriminierungsbereitschaft wurde auf der Basis einer Fragebogenerhebung mit 1000 Jugendlichen empirisch geprüft. Die Ergebnisse dienen als Ausgangspunkt für die Formulierung von Vorschlägen für die pädagogische Praxis.
Aus dem Inhalt: Problemwahrnehmung Jugendlicher - Diskriminierungsbereitschaft als Belastungsverarbeitung - Kognitive Determinanten der Diskriminierungsbereitschaft - Reduzierung von Diskriminierungsbereitschaft durch AIDS-Aufklärung in der Schule.