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Das sozioökonomische Gefälle zwischen Stadt und Land in Afrika

Zur politischen Ökonomie der wirtschaftlichen Entwicklung des ländlichen Raums in Ghana

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Koja Appiah-Kubi

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen des Stadt-Land-Gefälles in Ghana und versucht mit Hilfe eines theoretischen Modells der Struktur und Funktionsweise politischer Willens- und Entscheidungsbildung das Stadt-Land-Gefälle zu erklären. Die räumlichen Ungleichheiten in vielen Ländern der Dritten Welt rühren von politischen Strategien her, deren Ursprünge bis in die Kolonialzeit zurückzuverfolgen sind, sowie von Entwicklungsstrategien und politischen Leitsätzen aus der postkolonialen Phase. Diese Entwicklungspolitik wurde gestützt durch ein Muster staatlicher Entwicklungspolitik, das die infrastrukturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Landes auf die großstädtischen Zentren konzentrierte. Dieses Phänomen der sog. «Urban-Bias»-Politik kann nur vor dem Hintergrund der Struktur und Funktionsweise der politischen Willens- und Entscheidungsbildungsprogrammen erklärt werden.
Aus dem Inhalt: Entwicklungsländerforschung - Entwicklungsstrategien - Landwirtschaft - Ländliche Entwicklung - Urban-Bias-Politik - Willens- und Entscheidungsbildungsprozesse - Wirtschaftsstruktur Ghanas - Subsistenz-(Agrar-)sektor - Sozioökonomische Entwicklungsdisparität zwischen Stadt und Land (Stadt-Land-Gefälle) - Infrastrukturelle Einrichtungen, Einkommensdisparität - Systemtheorie - Neue Politische Ökonomie - Demokratie - Interessengruppen - Militärdiktatur - Wählerbeweglichkeit - Wählerverhalten - Elite-Analyse - Klientilismus - Ethnizität.