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Das italienische Wettbewerbsrecht und die Probleme des selektiven Parfümvertriebs unter Berücksichtigung der Rechtslage in Frankreich und Deutschland

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Wolff-Heinrich Fleischer

Ausgehend vom neuen italienischen Kartellgesetz, dem «legge antitrust», untersucht die Studie die zahlreichen aktuellen rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit dem internationalen selektiven Parfüm- und Kosmetikvertrieb. Die einschlägigen Bestimmungen werden ausgelegt und kommentiert unter Berücksichtigung der Entscheidungen von EuGH und EG-Kommission zu diesem Themenkreis, der Rechtslage in Frankreich und Deutschland und den ökonomischen Vorgaben des spezifischen Marktes. Die Zulässigkeitsvoraussetzungen für einen selektiven Vetriebsbindungsvertrag werden dargelegt und die Möglichkeiten eines Anspruchs auf Aufnahme in ein Vertriebssystem werden geschildert. Die Bedeutung ausländischen Rechts im Rahmen der «Lückenlosigkeitsrechtsprechung» des BGH wird erläutert und deren Aufgabe unter Hinweis auf die jüngste EuGH-Rechtsprechung wird gefordert. Der Anwendungsbereich der «legge antitrust» wird umrissen und Prinzipien des Internationalen Kartell- und Vertragsrechts werden beschrieben. Der Rechtsschutz gegenüber dem Außenseitervertrieb, speziell beim internationalen Vertrieb wird kritisch durchleuchtet und erläutert.
Aus dem Inhalt: Zulässigkeit des internationalen selektiven Parfüm- und Kosmetikvertriebs - Die Regelungen des neuen italienischen Kartellrechts «legge antitrust» - Möglichkeit eines Anspruchs auf Aufnahme in ein Vertriebssystem - Der Anwendungsbereich der legge antitrust und das internationale Kartellrecht - Rechtsschutz gegenüber dem Außenseitervertrieb - speziell beim internationalen Vetrieb - Das Problem der praktischen Lückenlosigkeit aus internationaler Sicht.