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Haftungsprobleme bei alpinen Tourengemeinschaften

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Bernhard Galli

Die Arbeit untersucht zunächst das Rechtsverhältnis der an einer Tourengemeinschaft beteiligten Bergsteiger. Daraus ergibt sich, daß zwischen Tourenpartnern grundsätzlich vertragsrechtliche Beziehungen zustandekommen, welche durch Heranziehen der 705 ff. BGB eine sachgerechte Qualifikation erfahren. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Herausbildung alpin-spezifischer Verhaltenspflichten ein. Deren praktische Bedeutung unterstreicht auch das vor allem aus Österreich und der Schweiz eingearbeitete Rechtsprechungsmaterial. Schließlich werden Fragen des maßgeblichen Haftungsmaßstabes, des Handelns auf eigene Gefahr und eines Haftungsausschlusses behandelt. Zuletzt erfolgt eine Gegenüberstellung der Ergebnisse mit Lösungsalternativen des Deliktsrechts.
Aus dem Inhalt: Das Rechtsverhältnis zwischen den Mitgliedern einer Tourengemeinschaft: Entstehen gegenseitiger Rechte und Pflichten? - BGB-Gesellschaft als zutreffende vertragsrechtliche Qualifikation - Alpin-spezifische Verhaltenspflichten - Deliktsrechtliche Lösungsalternativen.