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Die Logik des «Tractatus»

Eine logisch-semantische Untersuchung dessen, «was der Fall» sein kann

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Annette Brosch

Die aphoristische Diktion des Tractatus logico-philosophicus hat den Mythos genährt, der um den jungen Wittgenstein rankt. Aus der Perspektive der modernen Logik und sprachwissenschaftlichen Semantik lassen sich die Sätze Wittgensteins jedoch zu einem zusammenhängenden System verbinden. Es zeigt philosophisch interessante Bedingungen der Beschreibbarkeit und Ausdruckskraft idealer Sprachen auf und enthält sprachwissenschaftlich wertvolle Grundlagen der relationalen Wortfeldtheorie. Wittgensteins Idealsprache ist durch die beiden logisch-semantischen Relationen der Unabhängigkeit und Exklusion strukturiert. Diese Struktur liegt atomaren Wortfeldern zugrunde, sie ermöglicht eine Konzeption möglicher Weltbeschreibungen, und sie erhellt Probleme der Analytisch-synthetisch-Distinktion.
Aus dem Inhalt: Wittgensteins Theorie der Weltbeschreibung - Isomorphie und Atomismus - Relationale Semantik - Mögliche Welten und Theorien - Analytisch-synthetisch-Dichotomie - Reflexivität, Irreflexivität und Selbstreferenz - Wortfeldtheorie.