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Das steirische Eisenwesen in der Malerei und Graphik des 19. und 20. Jahrhunderts

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Gudrun Danzer

Das Eisenwesen - der Abbau und die Verarbeitung von Eisenerzen - hat seit Jahrhunderten größte Bedeutung für die Steiermark; als Bildthema fand es mit Beginn der Industrialisierung verstärkt Eingang in die Malerei und Graphik. Die Studie basiert auf über 450 Bilddokumenten, deren formal-stilistische und ikonographische Aspekte vor dem Hintergrund der gesamthistorischen Situation analysiert werden. Schwerpunkte der Betrachtung sind unter anderen die Geschichte der Industriellen Revolution, die Bedingungen, unter denen die Produktionsstätten Bildwürdigkeit erlangten, die Intentionen der Auftraggeber und, damit in engem Zusammenhang, die Rolle von arbeitenden Menschen und Maschinerie in den Darstellungen. Ein ausführlicher Werkkatalog und ein Künstlerindex ergänzen die Arbeit.
Aus dem Inhalt: Industrialisierung in Großbritannien, der Habsburgermonarchie und der Steiermark - Die Kammermaler Erzherzog Johanns von Österreich - Landschaftsmalerei als Voraussetzung für das Industriebild - Außen- und Innenansichten von Betriebsstätten des Eisenwesens - Arbeitsdarstellungen - Trachten und Bergaufzüge als Ausdruck der Sonderkultur des Bergbaus - Der Steirische Erzberg im Bild.