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Telefonieren zum Nulltarif und unlauterer Wettbewerb

Die 0130-Rufnummer als Marketinginstrument aus wettbewerbsrechtlicher Sicht

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Ulrich Lohaus and Universität Münster

Unternehmen, die ihren Kunden unter einer 0130-Rufnummer ein Telefonieren zum Nulltarif bieten, tragen sämtliche Kosten eines solchen Gesprächs. Insbesondere im Fall des telefonischen Vertragsschlusses wirft das Telefonieren zum Nulltarif zahlreiche wettbewerbsrechtliche Fragen auf. Gewährt z.B. der Verkäufer, der dem Käufer die Telefonkosten abnimmt, diesem einen Rabatt? Oder eine - gegebenenfalls unzulässige - Zugabe? Ist die Werbung mit dem Telefonieren zum Nulltarif vielleicht sittenwidrig i.S. von 1 UWG oder irreführend i.S. von 3 UWG? Diesen und anderen Fragen geht der Verfasser nach. Er zeigt auf, wo bei der Werbung mit dem Telefonieren zum Nulltarif die Grenze zu ziehen ist zwischen zulässigem Verkaufsargument einerseits und wettbewerbsrechtlich unzulässigem Marketinginstrument andererseits.
Aus dem Inhalt: Wesen und Bedeutung des Telefonierens zum Nulltarif - Einsatzbereiche und Werbebeispiele - Überblick über die maßgeblichen Rechtsquellen - Wettbewerbsrechtliche Probleme des zum Abschluß von Rechtsgeschäften eingesetzten Telefonierens zum Nulltarif: RabattG, ZugabeVO, UWG - Wettbewerbsrechtliche Probleme des als Informationsrufnummer eingesetzten Telefonierens zum Nulltarif: RabattG, ZugabeVO, UWG.