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Die aktive Beteiligung Deutschlands an militärischen Aktionen zur Verwirklichung Kollektiver Sicherheit

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Alexander Siedschlag

Die Studie setzt sich zum Ziel, anders als die vorliegenden Publikationen, das Thema in multiperspektivischer, methodisch und empirisch fundierter sowie praxisrelevanter Weise zu untersuchen. Anstatt sich auf juristische oder militärstrategische Überlegungen zu beschränken, gilt die Aufmerksamkeit auch historischen, psychologischen, kommunikativen u.a. Faktoren. Ausgangspunkt ist eine Bestandsaufnahme der in der Literatur vertretenen Sichtweisen deutscher Außenpolitik seit 1990. Die Ergebnisse werden über die Fragestellung hinaus auf allgemeine Probleme deutscher Außen- und Sicherheitspolitik bezogen. Besonderes Interesse liegt auf der Integration von Teilfaktoren in einen klaren Gesamtzusammenhang. Die Studie beinhaltet auch Überlegungen für einen revidierten Ansatz politischer Planung. Ergänzt wird sie durch Schaubilder, eine Zeittafel sowie Auszüge aus z.T. unveröffentlichten Dokumenten.
Aus dem Inhalt: Ende des Kalten Kriegs, aber nicht der Geschichte - Literaturüberblick zur Außenpolitik des vereinten Deutschland - Historische Synopse zur Frage der Beteiligung Deutschlands an out of area- und UNO-Einsätzen - Internationales System, Sicherheitsregime, Kollektive Sicherheit - Strategische und rechtliche Normen für Bundeswehreinsätze im Ausland - Interessenlage nationaler Entscheidungsträger und Verbündeter - Psychologische und soziologische Aspekte der Bundeswehrdebatte - Aktuelle Grunddilemmata deutscher Außen- und Sicherheitspolitik - Probleme deutscher außenpolitischer Kultur - Defizite politischer Planung - Zusammenfassung und abschließende Bewertung: Für eine neue Chance Kollektiver Sicherheit - Dokumentarischer Anhang.