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Postmoderner Feminismus: Caryl Churchills Dramen

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Karl-Heinz Stoll

Die englische Dramatikerin Caryl Churchill ist die erfolgreichste und experimentierfreudigste Theaterautorin der Welt. Bisherige Deutungen demonstrieren eine Tendenz zu Verwirrtheit und grober Vereinfachung. Stolls offene Interpretationen zeigen das Streben nach menschlicher Selbstverwirklichung als Grundthema aller Werke Churchills auf. Darin erweist sie sich als Feministin. Postmodern ist Churchills Feminismus in der Problematisierung von Selbstverwirklichung, im Aufzeigen der Brüchigkeit konventioneller Normen und der totalen Offenheit beim Experimentieren mit neuen MMöglichkeiten.
Aus dem Inhalt: Alle Werke von The Ants (1961) bis The Skriker (1994), geordnet nach Hörspielen, Fernsehen, Theater und Workshops - Interpretation - Beziehung zu feministischen und postmodernen Theorien - Vergleiche mit Osborne, Bond, Arden, Pinter und Wesker.