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Zur Deregulierung des europäischen Erdgasmarktes

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Peter Rügge

Diese Arbeit behandelt die Liberalisierung der Erdgaswirtschaft in Europa. Die Zielsetzung ist dabei, die bislang nicht geklärten Probleme der Investitionsabsicherung hinsichtlich der Take or Pay-Problematik vor dem Hintergrund der Einführung von Wettbewerb zu erörtern und der Frage nach einem operationalen Wettbewerbsmodell Antwort zu geben. Theoretische Instrumente sind dabei die Institutionenökonomie sowie die Theorie der Regulierung, die die Argumente für die Einführung von Wettbewerb liefern sollen. Die grundlegenden Merkmale der Erdgaswirtschaft werden diesbezüglich in mehrfacher Hinsicht dargestellt und analysiert, um dann ein mögliches Wettbewerbsszenario abzuleiten. Als ein Ergebnis ist der Wettbewerb über freien Leitungsbau zu nennen, der theoretische, rechtliche und weitere Faktoren positiv auf sich vereint und die Grundlage zu einem Durchleitungswettbewerb bilden kann.
Aus dem Inhalt: Primärenergieverbrauch und Nachfragestrukturen - Organisationsstrukturen und marktstrukturelle Gegebenheiten - Kompetenzrecht und Wettbewerbsrecht - Technische Möglichkeiten der Kapazitätserhöhung - Poolbedingungen und Kirchhoff'sche Gesetze - Institutionenökonomie und Regulierungtheorie - Amerikanischer Erdgasmarkt - Szenarien über Wettbewerbsmodelle.