Show Less
Restricted access

Rechtliche Ausprägungen der «civilitas» im Ostgotenreich

Mit vergleichender Berücksichtigung des westgotischen und des burgundischen Rechts

Series:

Aarne Stüven

Die Politik der civilitas gilt als Synonym für den Versuch des Ostgotenkönigs Theoderich, ein friedliches Zusammenleben zwischen Goten und Römern in Italien zu ermöglichen. Diese Arbeit stellt Inhalt und Auswirkungen der königlichen Regierungsmaxime am Beispiel seiner Rechts-, Ansiedlungs- und Religionspolitik unter besonderer Berücksichtigung des Edictum Theoderici und der Varien Cassiodors dar. Ein Vergleich mit dem Westgotenreich und dem Reich der Burgunder liefert Aufschluß über Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Innenpolitik der germanischen Nachbarstaaten.
Aus dem Inhalt: Civilitas: Staatliche Ordnung; Staatliche Rechtsdurchsetzung: Römisches Recht im Ostgotenreich; belagines - Rechtspflege: Gerichtsverfassung; Rechtsprechung - Siedlungspolitik: Gaupp'sches Erklärungsmodell: These von Goffart und Durliat; Grundstücksbesetzungen - Religionspolitik; Christentum; Heidentum; Judentum - Widerstand gegen die Politik der civilitas.