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Diakonie der Religionen 1

Studien zu Lehre und Praxis karitativen Handelns in der christlichen, buddhistischen, Hindu und Sikh Religion

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Matthias Benad and Edmund Weber

Diakonie - das meint: aus Gottesliebe stammende, «den Armen zugewendete Liebespflege» (Johann Hinrich Wichern) - ist keine Besonderheit des Christentums. Sie findet sich in je spezifischer Weise in Lehre und Lebenspraxis der meisten Religionen und hat sehr unterschiedliche Ausprägungen erfahren. Besonders die Massenverelendung, die in den letzten 250 Jahren als Begleiterscheinung von Modernisierung und Industrialisierung immer wieder aufbrach und auch heute in vielen Teilen der Erde bedrohliche Züge trägt, war und ist mit großen Herausforderungen an altüberlieferte religiöse Inhalte und diakonische Handlungskonzepte verbunden. Immer wieder wurden religiöse Traditionen neu gesichtet, eigenständige Akzente gesetzt, neue Formen diakonischen Handelns entwickelt. In 13 Beiträgen untersuchen eine Autorin und elf Autoren diakonisch relevante religionswissenschaftliche, theologische, pädagogische und historische Problemstellungen aus der katholischen und protestantischen Kirchengeschichte sowie aus der Religionsgeschichte des Buddhismus, des Hinduismus sowie der Sikhs und stellen Bezüge zur Gegenwart her.
This volume contains contributions in German and English.
Aus dem Inhalt: Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel als historischer Gegenstand - Charity in Buddhism - Dana: Vollkommene Freigebigkeit - «Haben Bäume jemals ihre eigenen Früchte gegessen?» - Charity in Hinduism - Einführung in die vedische Diakonie - Charity in Sikh-Religion - Diakonisches Handeln als religiöse Erfahrung - Behindertenbildung im 19. Jahrhundert zwischen Theologie, Pädagogik und Medizin - Franz von Assisi und die Diakonie - Weihnachten im Boten von Bethel - Karl Veidt und die innere Mission in Frankfurt am Main 1905-1946.