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Im Prozeß der Konfliktüberwindung

Eine exegetische Studie zur Kommunikationssituation zwischen Paulus und den Korinthern im 2 Kor 1,1-2, 13; 7,4-16

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Albert Brendle

Eine argumentationskritische und textpragmatische Exegese von 2 Kor 1,1-2, 13; 7,4-16 erschließt die komplexe Situation der Verständigung in 2 Kor 1-9. Der gesamte Verlauf der Argumentation belegt, daß das Schreiben in einer gemischten Kommunikationssituation verankert ist. Ein vorliegender Konflikt ist schon überwunden aber noch nicht vollständig aufgearbeitet. In einer Situation zwischen «Krieg und Frieden» läßt sich 2 Kor 1-9 durchgängig als ein kohärenter Text verstehen. Er bildet strukturell, konzeptionell und sachlich auf der Ebene der paulinischen Komposition eine Einheit. Die Hypothese der Einheit des 2 Kor 1-9 verdient den Vorzug vor allen Teilungshypothesen.
Aus dem Inhalt: Briefsituation des 2. Korinterbriefes - Testpragmatische Exegese von 2 Kor 1,1-2,13; 7,4-16 - Hypothese zur literarischen Einheit des 2 Kor.