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Strukturelle Grenzen kartellrechtlicher Regulierung

Eine exemplarische Analyse der handelsspezifischen Reformen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen

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Susanne Fessel

Das Kartellrecht hat seit jeher mit erheblichen Effektivitätsdefiziten zu kämpfen. Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit einer Strukturanalyse, welche die Komplexität des Wettbewerbs sowie die Eigengesetzlichkeiten gesellschaftlicher Funktionssysteme in den Mittelpunkt des Interesses rückt. Die strukturellen Restriktionen regulativer Wettbewerbspolitik werden anhand einer Untersuchung der Teilsysteme Politik, Recht und Ökonomie herausgearbeitet. Am Beispiel der kartellrechtlichen Regulierung des Konzentrationsprozesses im Lebensmittelhandel wird der Frage nachgegangen, inwieweit neuere Ansätze der Systemtheorie geeignet sind, das Scheitern wettbewerbspolitischer Programme abschließend zu beantworten.
Aus dem Inhalt: Genese der handelsspezifischen Normen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen - Politische Steuerung durch regulatives Kartellrecht - Zur Eigenständigkeit rechtlicher Systemprozesse - Das strukturell bedingte «muddling through» in der Wettbewerbspolitik.