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Schadensersatz für den Verlust von Einnahmen aus gesetzeswidrigem oder sittenwidrigem Tun

Nach deutschem, schweizerischem, französischem und englischem Recht

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Kerstin Gründig

Ein Grundproblem des Schadensersatzrechts ist die Frage, ob der Anspruch auf Ersatz von entgangenen Einnahmen auch einen Gewinn umfaßt, der nur durch gesetzes- oder sittenwidriges Verhalten hätte erzielt werden können. Ein Blick auf die deutsche Rechtsprechung zeigt, daß die Gerichte zu dieser Fragestellung - insbesondere auch zur Ersatzfähigkeit von sittenwidrigen Einnahmen - keine einheitliche, durchweg überzeugende Lösung vertreten. Die besondere Relevanz von Wertungsfragen sowie die weitgehende Übereinstimmung der in den einzelnen Rechtsordnungen umstrittenen Sachverhalte legt es nahe, den aufgeworfenen Fragen durch eine rechtsvergleichende Untersuchung nachzugehen. Hierzu möchte die Studie einen Beitrag leisten, indem sie die schweizerische, französische und englische Rechtsprechung und Lehre rechtsvergleichend auswertet.
Aus dem Inhalt: Erwerbsschaden bei Verletzung einer Person - Unterhaltsschaden bei Tötung einer Person - Einnahmen unter Verstoß gegen ordnungsrechtliche Vorschriften - Einnahmen aus erlaubnispflichtigen Tätigkeiten - Einnahmen aus sittenwidriger Tätigkeit.