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Das Ende der Modernisierung?

Polnische Bauern nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus

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Gotthard Kindl

Der Zusammenbruch des Realsozialismus ist nahezu generell als Sieg des Kapitalismus in die Terminologie westlicher Politik und Wissenschaft eingegangen. Diese Arbeit versucht, die aktuelle Transformationsdiskussion über die politischen und ökonomischen Veränderungen im gegenwärtigen Osteuropa als ideologisches Konstrukt zu entlarven. Abseits nationalökonomischer Fragestellungen versucht der Autor, Ursachen und Folgen des Zusammenbruchs in Osteuropa zu beleuchten. In der Rekonstruktion historischer Akkumulationsbedingungen in Polen werden Parallelen zu heutigen Entwicklungen sichtbar gemacht. Eine Kritik des herrschenden Modernisierungsbegriffs ermöglicht die historische und politische Einordnung permanenter Ablehnung bäuerlicher Lebensformen durch eine städtische Modernisierungskultur.
Aus dem Inhalt: Weltsystemanalyse, internationale Frauenforschungsansätze - Modernisierung, Entwicklung - Die Bauern als soziale Schicht - Historische Akkumulationsbedingungen in Polen - Modernisierung als Zerstörungsfaktor in der Landwirtschaft - Bauern im Kommunismus - Zusammenbruch des Realsozialismus und Auswirkung auf Bauern.